Ägypten Guide
Beste Reisezeit Ägypten und Jordanien: jeder Monat einzeln

Reisezeit im Detail

Beste Reisezeit Ägypten und Jordanien: jeder Monat einzeln

Die beste Reisezeit für Ägypten und Jordanien ist keine Jahreszeit, sondern zwölf getrennte Abwägungen, denn die beiden Länder teilen sich den Kalender nur scheinbar. Ägypten liegt tief, an einem Fluss und an einem warmen Meer. Jordanien liegt hoch, und diese eine Tatsache treibt die beiden im Januar weiter auseinander, als jeder Katalog zugibt. Diese Seite geht das Jahr Monat für Monat durch und sagt, was jeder Monat auf beiden Seiten der Reise bedeutet.

Wie man einen Kalender für zwei Länder liest

Wer das Urteil ohne die Rechenarbeit will, findet es auf unserer kürzeren Seite zur Reisezeit: Oktober bis April für beide Länder, mit März, April, Oktober und November als den vier Monaten, die beiden gleichermaßen liegen. Alles Folgende ist das Kleingedruckte unter dieser Antwort, geschrieben für alle, deren Termine schon halb feststehen und die wissen müssen, wie ein bestimmter Monat tatsächlich wird — nicht, welche Monate im Allgemeinen die besten sind.

Es gibt einen Gedanken, den Sie durch das ganze Jahr mitnehmen sollten. Ägypten hat ein Überdruckventil, Jordanien hat keines. Wenn das Niltal im Sommer unbrauchbar wird, ist das Rote Meer auf seinem Höhepunkt, und ein ägyptischer Urlaub verlagert seinen Schwerpunkt einfach von den Tempeln ans Wasser. Jordanien kennt diesen Zug nicht. Petra und das Wadi Rum sind die Reise, sie liegen im Freien, und es gibt keinen Ausweichort, wenn es dort kalt, nass oder glühend heiß ist. Diese Asymmetrie ist der Grund, warum Jordanien den Kalender einer kombinierten Reise bestimmt, obwohl Ägypten den größeren Teil der Tage bekommt.

Das Zweite, was Sie im Kopf behalten sollten: Die beiden Länder versagen in entgegengesetzte Richtungen. Ägypten versagt heiß, Jordanien versagt kalt, und sie tun es zur selben Jahreszeit, nur spiegelverkehrt. Ein Januar, der in Assuan nahezu ideal ist, ist in Wadi Musa der schlechteste Monat des Jahres. Ein Mai, der in Petra vollkommen angenehm ist, hat Luxor längst auf 39 °C gebracht. Es gibt nur rund vier Monate, in denen keines der beiden Länder Abstriche verlangt — und das ganze Planungsproblem besteht darin, dass alle anderen das ebenfalls herausgefunden haben.

Die ägyptischen Zahlen in diesem Leitfaden sind typische Tageshöchstwerte, die Wassertemperaturen gelten für Hurghada. Es sind langjährige Näherungswerte und keine Vorhersagen; jede einzelne Woche kann einige Grad darüber oder darunter liegen. Für Jordanien nennen wir keine Zahlen, weil wir keine eigenen haben, und einen Wert für Petra im Februar zu erfinden wäre schlechter, als das Land ehrlich ohne Zahl zu beschreiben.

Januar in Ägypten und Jordanien

Der Januar ist der größte Abstand des Jahres zwischen den beiden Ländern, und zwar mit deutlichem Vorsprung. In Ägypten ist er der kühlste Monat und wohl der beste für die Stätten: Kairo bei rund 19 °C, Luxor bei rund 23 °C, also Gehwetter für sechs Stunden statt für zwei. Das Tal der Könige ist mittags im Januar auf eine Weise erträglich, wie es das ab April schlicht nicht mehr ist, und Karnak lässt sich ordentlich begehen statt im Sturmangriff. Der Schwachpunkt ist das Meer bei rund 22 °C: schwimmbar, aber nicht warm. Ein Badeteil am Roten Meer ist im Januar ein milder Strand und kein Urlaub für sich.

Jordanien ist im Januar ein ganz anderes Land. Petra liegt auf etwa 1.000 Metern, Amman erstreckt sich über Hügel auf rund 800 bis 1.000 Metern, also sinken die Nächte auf oder unter den Gefrierpunkt, der Regen kommt in mehrtägigen Phasen statt in Schauern, und in manchen Jahren fällt Schnee bis nach Petra, gelegentlich in Mengen, die die Stätte für einen Tag schließen. Starker Regen kann außerdem Sturzfluten durch den Siq schicken, und solange dieses Risiko besteht, bleibt die Stätte zu. Nichts davon verhindert die Reise. Es verändert, wofür die Tage taugen.

Ägypten ist im Januar zugleich am vollsten und am teuersten. Sie zahlen also Höchstpreise für die Hälfte der Reise, die funktioniert, und tragen das Wetterrisiko für die Hälfte, die es nicht tut. Das ist der Januar-Handel, offen ausgesprochen. Wenn Ihre Termine hier festliegen, ist die vernünftige Antwort strukturell und nicht optimistisch: Verlagern Sie das Gewicht der zwei Wochen nach Ägypten, kürzen Sie Jordanien auf drei bis vier Tage mit Petra und einer Wüstennacht, und bauen Sie in den jordanischen Teil einen halben Reservetag ein, damit eine Schließung irgendwohin ausweichen kann.

Ein Datum lohnt sich zu kennen. Das koptische Weihnachtsfest fällt auf den 7. Januar und nicht auf den 25. Dezember und ist in Ägypten ein gesetzlicher Feiertag; manche Sehenswürdigkeiten haben dann kürzer geöffnet. Das ist eine kleine Komplikation und kein Grund, die Reise zu verschieben, aber es erwischt alle, die annehmen, der ägyptische Feiertag läge dort, wo der westliche liegt.

Februar in Ägypten und Jordanien

Der Februar behält fast das gesamte ägyptische Januarwetter und verliert den Weihnachts- und Silvesteraufschlag, was ihn zu einem der Monate mit dem besten Gegenwert im ganzen Kalender macht. Kairo liegt bei rund 21 °C, Luxor bei rund 25 °C, der Andrang ist stark statt sehr stark, und die Preise sind hoch statt am Höchststand. Für eine Reise mit Schwerpunkt auf Tempeln und Gräbern ist der Februar in Ägypten nahe an der besten Kombination aus Bedingungen und Kosten, die das Jahr zu bieten hat.

Das eine feste Datum ist das Sonnenwunder von Abu Simbel um den 22. Februar, wenn die aufgehende Sonne das innere Sanktuar erreicht. Es ist wirklich sehenswert, es zieht große Menschenmengen an, und es verlangt einen sehr frühen Aufbruch aus Assuan. Wer sich davon angesprochen fühlt, hat einen legitimen Grund, die ganze Reise um einen einzigen Morgen herum zu legen — und muss die Unterkunft in Assuan lange im Voraus buchen.

Jordanien ist im Februar weiterhin Winter und sollte auch so geplant werden. Das Regenmuster entspricht dem des Januars, die Nächte in Petra sind noch kalt, und Schnee ist weiterhin möglich. Was sich ändert, ist die Richtung: In der letzten Woche beginnt sich die Waage zu neigen, und eine Reise Ende Februar bekommt deutlich wahrscheinlicher brauchbare jordanische Tage als eine Anfang Februar. Wenn sich Ihre Termine um zehn Tage verschieben lassen, verschieben Sie sie nach hinten und nicht nach vorn.

In der Monatsmitte gibt es eine Preisfalte. Der Ferienverkehr aus Europa hebt die ägyptischen Raten für ein bis zwei Wochen um Mitte Februar an; wer davor oder danach bucht, spart bei identischem Wetter spürbar. Das ist die Art Detail, die erst auffällt, wenn man zwei Angebote im Abstand von vierzehn Tagen vergleicht und sich fragt, woher der Unterschied kommt.

März in Ägypten und Jordanien

Der März ist der beste einzelne Monat für beide Länder zusammen, und wenn Sie nur einen Abschnitt dieser Seite lesen, dann diesen. Luxor liegt bei rund 29 °C, warm genug, dass es sich nach Urlaub anfühlt, und kühl genug für einen ganzen Vormittag auf dem Westufer ohne Taktik. Kairo liegt bei rund 24 °C. Jordanien hat den schlimmsten Winterregen meist abgeschüttelt, die Hügel werden kurz grün, und Petra ist mittags angenehm, ohne dass die Aufstiege heiß werden.

Die Tage werden außerdem länger statt kürzer, und das zählt mehr, als die meisten erwarten. Jeder Wintermonat kostet Sie nutzbare Stunden auf dem Westufer von Luxor, wo die Stätten weit auseinanderliegen und das Licht früh geht. Der März gibt sie zurück. Er ist zugleich der beste Monat des Jahres für Ballonfahrten über dem Westufer, die ruhige Morgen brauchen und sie jetzt häufiger bekommen als an den Rändern der Saison, und für eine Fahrt mit der Feluke in Assuan, wo die Nachmittage warm sind und der Wind verlässlich ist.

Die eine echte Unbekannte ist der Chamsin, ein heißer Südwind aus der Wüste, der ab Ende März ein bis zwei Tage am Stück wehen kann und genug Sand mitbringt, um die Sicht flach zu machen. Niemand kann ihn mehr als ein bis zwei Tage im Voraus vorhersagen, er kostet sehr selten eine ganze Reise, und er kostet mit großer Bereitwilligkeit genau die Bilder, für die Sie gekommen sind. Die Antwort darauf ist, den Tag zu tauschen: heute das Große Ägyptische Museum, morgen das Plateau.

Die Schwäche des März ist das Meer bei rund 23 °C. Zum Schwimmen ist das kühl und für eine faule Woche auf der Liege zu kalt; eine Märzreise sollte deshalb in beiden Ländern um die Stätten herum gebaut werden und nicht um einen Badeabschluss. Wenn der Urlaub waagerecht enden soll, erledigt der Oktober dieselbe Aufgabe mit wärmerem Wasser.

April in Ägypten und Jordanien

Der April ist Jordaniens bester Monat und Ägyptens Wendepunkt. Petra und das Wadi Rum sind so angenehm, wie sie werden: tagsüber warm, nachts kühl, aber vollkommen schlafbar, und die Wüste ist zum Wandern wie zum Übernachten auf ihrem Höhepunkt. Ägypten dagegen beginnt zu kippen: Kairo bei rund 28 °C ist angenehm, Luxor bei rund 35 °C bleibt machbar, wenn Sie früh anfangen und mittags aufhören, und das Rote Meer erreicht rund 25 °C, den ersten richtig warmen Wert des Jahres.

Diese Kombination macht den April zum einzigen Monat, in dem alle drei Bestandteile einer großen Reise gleichzeitig funktionieren: Jordanien auf seinem Höhepunkt, Oberägypten noch beherrschbar und ein Meer, in das Sie tatsächlich hineingehen würden. Wenn Ihre Vorstellung der zwei Wochen aus Petra, dem Nil und ein paar Tagen an der Küste besteht, trägt der April alles davon, während März und November jeweils nur zwei von drei Teilen tragen.

Der Haken ist Ostern, das von Jahr zu Jahr wandert und Preise und Andrang mitnimmt. Der April sieht auf dem Papier nach Nebensaison aus und ist es nicht, wenn Ostern in Ihre Termine fällt; prüfen Sie also, wo es liegt, bevor Sie die Logik der ruhigeren Saison voraussetzen. Der Chamsin bleibt bis in den April möglich, und Sham el-Nessim, das ägyptische Frühlingsfest, fällt auf den Montag nach dem koptischen Osterfest und füllt Parks und Nilufer. Es ist ein guter Tag, um in einer Stadt zu sein und nicht an einer Stätte.

In der letzten Aprilwoche beginnt die ägyptische Hälfte zu widersprechen. Fünfunddreißig Grad ohne Schatten in Gizeh, Karnak oder Abu Simbel sind um neun Uhr morgens etwas völlig anderes als um ein Uhr mittags, und ein Programm, das um diese Jahreszeit eine Abfahrt zum Tal der Könige am späten Vormittag vorsieht, tut Ihnen keinen Gefallen.

Mai in Ägypten und Jordanien

Der Mai ist der erste Monat, in dem das Paar aus dem Gleichgewicht gerät. Jordanien ist in Ordnung, heiß, aber vollkommen brauchbar, und Petra wird nur in den offenen Abschnitten hinter dem Schatzhaus und in der Mittagszeit wirklich anstrengend. Oberägypten ist nicht in Ordnung. Luxor bei rund 39 °C ohne Schatten im Tal der Könige ist Ausdauersport und keine Besichtigung, und der Nachmittag wird zur Zeit drinnen, ob Sie das geplant haben oder nicht. Kairo bei rund 32 °C ist heiß, aber weit erträglicher, und die klimatisierten Museen leisten dort echte Arbeit.

Das Rote Meer dagegen ist im Mai ausgezeichnet: rund 27 °C, verlässliche Sicht und Hotels zu Nebensaisonpreisen. Der Monat teilt sich also sauber auf: Das Wasser und die jordanischen Stätten sind gut, das Niltal ist hart. Der Andrang in Ägypten ist wirklich gering und die Preise sind niedrig, und das ist die Entschädigung, die angeboten wird.

Es gibt eine Möglichkeit, den Mai zu nutzen statt ihn zu meiden, und sie besteht darin, die übliche Aufteilung umzudrehen. Statt acht oder neun Nächten in Ägypten gegen vier oder fünf in Jordanien geben Sie Jordanien die volle Woche, die es bei gutem Wetter aufnehmen kann, halten den ägyptischen Teil kurz und auf den frühen Morgen gebaut und enden am Roten Meer statt am Fluss. Das ist ein anderer Urlaub als die übliche Zwei-Wochen-Form, und im Mai ist es der bessere.

Was im Mai nicht funktioniert, ist die Standardform, stur durchgezogen. Ein gemächliches Nilprogramm mit Aufbrüchen am späten Vormittag, geplant, als wäre es März, kostet Sie die Mitte jedes Tages und lässt Sie mit der Erinnerung an die Hitze nach Hause fahren statt mit der an die Tempel.

Juni in Ägypten und Jordanien

Im Juni ist der ägyptische Markt am Boden, und das zeigt sich am Preis von allem, von den Schiffen über die Hotels bis zu den Reiseleitungen. Luxor liegt bei rund 41 °C, Kairo bei rund 34 °C, und der Andrang im Landesinneren ist so dünn wie im ganzen Jahr nicht. Wenn das Budget wirklich den Ausschlag gibt und Sie jeden Tag um die Hitze herum organisieren können, ist das eine echte Gelegenheit und kein Trostpreis.

Für die Kombination ist es dagegen kein guter Monat. Jordanien stellt im Juni dieselbe Frage in etwas freundlicherem Ton: Amman ist heiß, im Schatten aber erträglich, Petra ist es mittags nicht, und das Wadi Rum noch weniger. Beide Länder haben sich damit auf einen Vormittag und einen Abend reduziert, was bedeutet, dass zwei Wochen, die vierzehn Besichtigungstage enthalten sollten, eher sieben enthalten.

Das Rote Meer ist bei rund 29 °C nahezu ideal, mit langen Tagen und halbleeren Hotels, und dorthin gehört das Gewicht einer Junireise, falls sie überhaupt stattfindet. Wrack- und Riffbetauchen hat jetzt eine der besten Sichtweiten des Jahres. Eine Junireise, die um das Wasser herum gebaut ist, mit einem kurzen, früh angesetzten Abstecher nach Kairo, ist ein stimmiger Urlaub. Eine Junireise, die um Petra und den Nil herum gebaut ist, ist es nicht.

Einundvierzig Grad sind keine Zahl, über die man die Schultern zuckt, und das eigentliche Problem sind die Gräber und nicht die offenen Stätten. Sie haben keine Luftbewegung und halten die Hitze noch lange, nachdem die Außentemperatur zu fallen beginnt; ein Hitzekollaps ist in einem ägyptischen Juni ein praktisches Risiko und kein theoretisches.

Juli in Ägypten und Jordanien

Der Juli ist in diesem Kalender der schlechteste Monat für eine Reise durch beide Länder, und der Grund ist, dass beide Hälften gleichzeitig ausfallen und nichts mehr zum Ersetzen übrig bleibt. Luxor und Assuan liegen bei rund 41 °C, Kairo bei rund 35 °C, und die jordanischen Stätten sind auf genau dieselbe Weise heiß: früh und spät machbar, dazwischen strafend. Es gibt keine Kombination der beiden, die einen normalen Urlaub ergibt.

Wenn Ihre Termine an Schulferien gebunden sind, lautet der ehrliche Rat, den Versuch mit dem Standardprogramm aufzugeben und die Reise ganz neu zu bauen. Das heißt: ein kurzer, nach innen verlagerter Kairo-Teil mit dem Großen Ägyptischen Museum, den koptischen Kirchen und der Zitadelle, früh oder spät angesetzt, danach das Rote Meer für den Großteil der Tage, und Jordanien auf Petra reduziert, an zwei Vormittagen zur Öffnungszeit statt an einem langen Tag. Das ist ein funktionierender Urlaub. Es sind nicht die zwei Wochen, die die Kataloge beschreiben.

Auf der ägyptischen Seite gibt es einen echten Vorteil. Während sich die Badeorte am Roten Meer im Juli mit europäischem Charterverkehr füllen, sind Luxor und Assuan so leer wie nie, und die Preise im Landesinneren bleiben am Boden, während sie an der Küste steigen. Wer viel Hitze und wenig Andrang verträgt, bekommt diesen Tausch angeboten, und fast niemand nimmt ihn an.

Die praktische Regel für den Juli gilt in beiden Ländern: Der Zeitplan ist das Programm. Ein Wecker um fünf Uhr ist keine Zumutung, die man klein halten sollte, sondern der Mechanismus, durch den der Tag überhaupt funktioniert. Nehmen Sie mehr Wasser mit, als vernünftig erscheint, behandeln Sie Schatten als Pflicht, und planen Sie eine Julireise nicht nach einem Zeitplan, den Sie im März verwendet hätten.

August in Ägypten und Jordanien

Der August liest sich am ägyptischen Thermometer fast genauso wie der Juli, mit rund 41 °C in Luxor und rund 35 °C in Kairo, mit einem Unterschied, der zählt: Das Meer erreicht rund 31 °C, den wärmsten Wert des Jahres und fast Badewannentemperatur. Manche Taucher mögen es genau deshalb nicht. Zum Schnorcheln ist es ein Vergnügen.

Das ägyptische Augustparadox sollte man offen aussprechen, denn es ist das stärkste Argument, das sich für eine Reise in der heißen Jahreshälfte vorbringen lässt. Die Badeorte am Roten Meer füllen sich mit europäischem Ferienverkehr, während Luxor und Assuan sich fast vollständig leeren. Wenn Ihnen Alleinsein im Tal der Könige mehr bedeutet als Bequemlichkeit, gibt Ihnen der August etwas, das im Januar zu keinem Preis zu haben ist.

Jordanien bietet keine solche Entschädigung. Das Land ist überall dort heiß, wo es darauf ankommt, Petra eingeschlossen, und anders als Ägypten hat es keinen zweiten Akt, in den es wechseln könnte. Akaba ist ein kurzer Küstenstreifen und keine Küste, und das Tote Meer ist im August ein Nachmittag und kein Ziel. Eine Augustreise sollte Jordanien deshalb als zwei frühe Vormittage in Petra behandeln und als nicht viel mehr.

Alexandria ist der andere ägyptische Zug im August. Die Stadt liegt mehrere Grad unter Kairo und hat eine Brise vom Mittelmeer, was sie zur einzigen ägyptischen Großstadt macht, die sich im Hochsommer vernünftig verhält. Als Tagesausflug von Kairo sind es allerdings rund zweieinhalb bis drei Stunden pro Richtung auf der Straße für einen dünnen Ertrag; wenn Alexandria im August reizt, geben Sie ihm eine Nacht statt eines Tages.

September in Ägypten und Jordanien

Der September ist das Schlupfloch in diesem Kalender und der einzige Monat, in dem Sie Bedingungen nahe am Oktober zu Augustpreisen bekommen. Luxor kommt auf rund 38 °C herunter, Kairo auf rund 32 °C, das Meer hält rund 30 °C, und der Andrang ist mäßig statt stark, während die Raten auf beiden Seiten der Reise weitgehend noch auf Sommerniveau liegen. Der Markt hat die Preise noch nicht angepasst.

Entscheidend ist, dass die beiden Hälften des Monats nicht derselbe Monat sind. Die erste Septemberhälfte ist in Oberägypten noch wirklich fordernd. Die letzten zehn Tage sind spürbar besser. Wenn sich Ihre Termine überhaupt verschieben lassen, schieben Sie sie so weit ans Monatsende wie möglich, denn der Unterschied zwischen dem 5. und dem 25. ist größer als der zwischen dem 25. und Mitte Oktober.

Jordanien kommt von der anderen Seite zum selben Schluss. Der jordanische Herbst beginnt Ende September: trocken, klar und fortschreitend kühler, mit warmen Mittagsstunden in Petra und angenehmen Abenden. Die letzte Septemberwoche ist damit der eine Abschnitt des Jahres, in dem sich beide Länder gleichzeitig verbessern und noch niemand den Preis angehoben hat.

Das Risiko, das Sie eingehen, ist, dass es ein Saisonrand ist und keine Garantie. Eine Hitzewelle in der dritten Septemberwoche lässt Luxor eher wie seinen August aussehen als wie seinen Oktober, und dafür gibt es keine Erstattung. Der September ist die Wette auf den Gegenwert in diesem Kalender, und wie jede solche Wette ist er aus einem Grund günstig.

Oktober in Ägypten und Jordanien

Der Oktober ist das Gegenstück zum März und ihm fast ebenbürtig, mit einem klaren Vorteil. Luxor fällt auf beherrschbare 34 °C, Kairo auf rund 29 °C, und das Meer hält rund 28 °C, was warm genug ist, dass ein Abschluss am Roten Meer ein echter Teil des Urlaubs wird und keine Geste. Jordanien ist trocken und klar, mittags warm in Petra und abends kühl genug für eine Jacke, und die Nächte im Wadi Rum sind angenehm statt kalt.

Damit ist der Oktober der beste Monat des Jahres für eine Reise, die alle drei Dinge gleichzeitig will und dabei lieber warmes Wasser hätte als das allerkühlste Tempelwetter. Wenn Ihre zwei Wochen am Strand enden, schlägt der Oktober den März. Wenn sie in Abu Simbel enden, schlägt der März den Oktober.

Das zweite Sonnenwunder von Abu Simbel fällt auf den 22. Oktober und zieht dieselben Menschenmengen und denselben sehr frühen Aufbruch aus Assuan nach sich wie das im Februar. Es ist das einzige feste Datum im ägyptischen Kalender, um das herum sich ein Programm zu bauen lohnt, und es liegt in einem Monat, der ohnehin zu den besten beiden gehört.

Die Oktoberpreise steigen im Lauf des Monats stetig an, weil die Saison beginnt, deshalb ist die erste Hälfte bei praktisch identischem Wetter meist der bessere Gegenwert als die zweite. Eine Abreise Anfang Oktober statt Ende Oktober zu buchen ist eine der wenigen kostenlosen Entscheidungen auf dieser Seite: dieselben Bedingungen, weniger Geld und etwas weniger Menschen.

November in Ägypten und Jordanien

Der November ist der Monat, in dem in Ägypten nichts ein Kompromiss ist. Luxor bei rund 28 °C ist nahezu perfekt für lange Tempeltage, Kairo bei rund 24 °C ist wirklich angenehm, um das islamische Kairo und den Basar zu erlaufen, und das Meer ist bei rund 26 °C noch richtig schwimmbar, ohne warm zu sein. Es ist inzwischen klar Hochsaison, voll und hochpreisig, wenn auch unterhalb des Dezember- und Januarhochs.

Der eine ägyptische Preis ist das Tageslicht. Die Novembertage sind kurz, und auf dem Westufer von Luxor übersetzt sich das unmittelbar in weniger nutzbare Stunden im Tal der Könige und an den umliegenden Tempeln. Das ist der Monat, in dem ein früher Aufbruch Ihnen eine ganze Stätte kauft und nicht bloß eine ruhigere Fassung davon, und in dem es ein Fehler ist, mit einem langen Nachmittag zu rechnen.

Jordanien ist im November ein Monat aus zwei Hälften, und die beiden zeigen in entgegengesetzte Richtungen. Der frühe November ist noch Herbst: trocken, klar und angenehm, mit kühlen Abenden. Ende November braucht der Abend mehr als eine Jacke, die Nächte im Wadi Rum sind kalt, und das winterliche Regenmuster hat eingesetzt. Der späte November ist der ruhigere Rand des guten Wetters und nicht mehr das gute Wetter selbst.

Daraus folgt für die Planung, dass der November Genauigkeit stärker belohnt als jeder andere Monat auf dieser Seite. Eine Abreise in den ersten zehn Tagen erwischt beide Länder nahe an ihrem Besten, mit etwas dünnerem Andrang als im Oktober. Eine Abreise in den letzten zehn Tagen erwischt Ägypten auf seinem Höhepunkt und Jordanien schon im Umschwung, was eine vollkommen gute Reise ist, sofern Sie für dieses Land gepackt haben und nicht für das, das Sie auf den Fotos gesehen haben.

Dezember in Ägypten und Jordanien

Der Dezember gibt Ägypten das beste Tempelwetter des Jahres und verlangt am meisten dafür. Luxor bei rund 24 °C und Kairo bei rund 20 °C sind nahezu ideal, um Stätten den ganzen Tag zu erlaufen, der Andrang ist am stärksten, und die Preise stehen auf ihrem absoluten Höchststand, wobei Weihnachten und Silvester mit klarem Abstand die teuersten zwei Wochen des ägyptischen Jahres sind. Das Meer fällt auf rund 23 °C, die Küste ist also eine milde Ergänzung und kein Grund zu fahren.

Jordanien ist genau zur selben Zeit am wenigsten kooperativ. Kalt, nass und mit denselben Frostnächten und dem möglichen Schnee in Petra wie im Januar. Diese Kombination aus ägyptischen Höchstpreisen und schlechten jordanischen Bedingungen macht die zwei Wochen um Weihnachten und Neujahr zum schlechtesten Gegenwert in diesem ganzen Kalender, wenn es um eine Reise durch beide Länder geht. Es ist zugleich einer der meistgefragten Zeiträume, weshalb die besseren Nilschiffe dafür schon im Frühherbst weg sind.

Der praktische Schwachpunkt im Dezember sind die Abende, und der Fehler ist immer derselbe. Die Leute packen für ein heißes Land und frieren dann jeden Abend: auf dem Deck eines Nilschiffs nach Sonnenuntergang, in der Westlichen Wüste, wo es nachts Richtung Gefrierpunkt gehen kann, und überall in Jordanien oberhalb des Toten Meeres und Akabas. Eine richtige Jacke statt einer dünnen Lage ist die Lösung, und sie ist nicht optional.

Wenn Ihre Termine auf den Dezember festgelegt sind, ist die funktionierende Form ägyptenlastig und knapp in Jordanien, vier bis sechs Monate im Voraus gebucht, mit dem jordanischen Teil reduziert auf Petra an zwei Vormittagen und eine Wüstennacht in einem Camp, dessen Heizung Sie sich schriftlich haben bestätigen lassen. So gebaut ist es eine sehr gute Reise. Als gleichmäßige Aufteilung über vierzehn Tage ist es die teuerste Art zu frieren.

Wo die beiden Länder auseinandergehen, und um wie viel

Der Unterschied ist fast vollständig eine Frage der Höhenlage, und er läuft ein halbes Jahr lang in die eine und den Rest in die andere Richtung. Ägyptens wichtigste Stätten liegen tief: das Niltal, das Plateau von Gizeh, die Küste am Roten Meer. Jordaniens liegen hoch: Amman über Hügel auf rund 800 bis 1.000 Metern, Petra auf etwa 1.000 Metern und das Wadi Rum als Wüste in Höhenlage. Jeder Monat ist in Jordanien kühler als in Ägypten, und nach Einbruch der Dunkelheit wird der Abstand deutlich größer.

Von November bis März ist das Jordaniens Problem. Assuan im Januar bietet eines der besten Besichtigungswetter der ganzen Region, während Wadi Musa in derselben Woche nachts nahe am Gefrierpunkt liegen kann, mit mehrtägigem Regen und einer Außenchance auf Schnee. Von Mai bis September arbeitet dieselbe Höhenlage für Jordanien: Ein Juliabend in Amman ist angenehmer als ein Juliabend in Luxor, selbst wenn die Tageswerte gar nicht so weit auseinanderliegen.

Der Regen ist die zweite Trennlinie, und sie ist absoluter als die der Temperatur. Ägypten hat im gewöhnlichen Sinn kaum Wetter: In Kairo fallen im Mittel nur rund 20 mm Regen im Jahr, und Luxor und Assuan können Jahre ohne nennenswerten Niederschlag überstehen. Jordanien hat zwischen November und März wirklich Wetter, und es kommt in Schüben statt gleichmäßig. Eine kombinierte Reise zu planen heißt deshalb, die Vorhersage des einen Landes zu lesen und die des anderen weitgehend zu ignorieren.

Es gibt ein ägyptisches Wetterrisiko, das Jordanien spiegelt, und es verdient gerade deshalb Respekt, weil das Land so wenig Regen hat. Seltene schwere Gewitter können Sturzfluten durch die Wüstenwadis schicken, weshalb Wüstenausflüge im Winter gelegentlich kurzfristig umgeleitet oder verschoben werden. Das ist selten. Es ist aber auch das eine auf der ägyptischen Seite, das sich wie jordanisches Wetter verhält.

Was die Ränder der Saison wirklich einbringen

Es gibt drei Saisonränder in diesem Kalender, und sie sind nicht gleichwertig. Die letzten zehn Septembertage bringen Ihnen den größten Nachlass für den kleinsten Kompromiss, weil sich das Wetter schon gebessert hat und der Preis noch nicht nachgezogen ist. Die erste Oktoberhälfte bringt Ihnen Hochsaisonbedingungen zu einem Preis, der erst zum Teil gestiegen ist. Der späte November und der sehr frühe März bringen Ihnen dasselbe Wetter wie die vier besten Monate, mit etwas dünnerem Andrang und ohne nennenswerte Ersparnis.

Allen dreien ist gemeinsam, dass sie Ränder sind und keine Jahreszeiten, was bedeutet, dass die Schwankung um sie herum größer ist. Eine kühle Woche Ende September verhält sich wie Oktober und eine heiße wie August, und welche Sie erwischt haben, erfahren Sie bei der Ankunft. Die vier Kernmonate sind auch deshalb teurer, weil sie berechenbarer sind, und Berechenbarkeit ist Geld wert auf einer Reise mit einem Inlandsflug, einem Schiff mit festem Ablegetermin und zwei Wochen fester Buchungen im Rücken.

Der Mai ist der vierte Kandidat, und er ist derjenige, der als Nebensaisonmonat für eine kombinierte Reise nicht wirklich funktioniert, was auch immer der Preis nahelegt. Jordanien ist angenehm und günstig, Oberägypten liegt bei 39 °C, und es gibt keine Möglichkeit, aus diesen beiden einen ausgewogenen Zwei-Wochen-Urlaub zu mitteln. Der Mai ist ein guter Monat für eine Jordanienreise mit einem Abschluss am Roten Meer. Für eine nilgeführte Reise ist er ein schlechter.

Ostern ist die Falle, die die Nebensaisonlogik vollständig aushebelt. Es wandert von Jahr zu Jahr, es zieht Preise und Andrang mit sich, und es fällt meist in den April, der ansonsten auf dem Papier wie einer der ruhigeren guten Monate aussieht. Prüfen Sie, wann es liegt, bevor Sie irgendetwas über Aprilpreise annehmen.

Wie der Ramadan durch diesen Kalender wandert

Der Ramadan verschiebt sich jedes Jahr um etwa elf Tage nach vorn, wandert also stetig durch die gute Saison, statt an einer festen Stelle darin zu sitzen. Ob er Ihre Reise betrifft, hängt deshalb vollständig von Ihrem Jahr ab, und es lohnt sich, die eigenen Termine zu prüfen, statt weiterzutragen, was Sie über die Reise von jemand anderem gehört haben.

Die praktische Wirkung ist kleiner, als die meisten befürchten. Die Stätten bleiben offen, manchmal mit kürzeren Zeiten, und die Reisen laufen in beiden Ländern normal. Was sich ändert, ist der Rhythmus des Tages um Sie herum: Die Öffnungszeiten der Restaurants verschieben sich, der Verkehr in den Städten vor Sonnenuntergang wird merklich schlechter, und das Tempo von allem wird über den Nachmittag hinweg langsamer. Die Abende sind wirklich gut, und in beiden Ländern sind sie die interessanteste Zeit, um draußen zu sein.

Wenn Ihre Reise auf effizientes Besichtigen mit festen Zeiten gebaut ist, laufen Termine vor oder nach dem Ramadan reibungsloser als Termine mittendrin. Wenn Ihre Reise die Länder auch als Orte interessieren und nicht nur als Sammlungen von Monumenten, ist eine Reise während des Ramadan eine vernünftige Entscheidung und gelegentlich die bessere.

Die beiden anderen Kalenderpunkte, die eine Prüfung wert sind, sind beide ägyptisch und beide klein. Das koptische Weihnachtsfest am 7. Januar ist ein gesetzlicher Feiertag mit teils verkürzten Öffnungszeiten, und Sham el-Nessim, das Frühlingsfest am Montag nach dem koptischen Osterfest, füllt für einen Tag die Parks und Nilufer. Keines von beiden ist ein Grund, Termine zu verschieben. Beide sind ein Grund, an diesem Tag keinen langen Besichtigungstag anzusetzen.

Das beste einzelne Fenster für beide Länder

Die ersten drei Märzwochen, knapp, mit der ersten Oktoberhälfte als Zweitplatziertem. Der März gibt Ihnen Luxor bei rund 29 °C, ein Jordanien außerhalb des Winterregens, länger werdende Tage, ruhige Morgen für Ballonfahrten und verlässlichen Wind für eine Feluke in Assuan. Den Schnitt nach der dritten Woche zu setzen hält Sie frei vom Chamsin, der ab Ende März möglich wird, und vom Ostereffekt, wenn Ostern früh fällt.

Der Oktober gewinnt in zwei Punkten und verliert in zwei anderen. Er gewinnt beim Meer, mit rund 28 °C gegen die 23 °C des März, und beim Sonnenwunder von Abu Simbel um den 22. Er verliert bei der Temperatur im Landesinneren, mit rund 34 °C in Luxor gegen 29 °C, und bei der Richtung des Jahres, weil November und Dezember kürzer und kühler werden, während April und Mai länger und heißer werden. Was davon schwerer wiegt, ist eine Frage an Ihr Programm und nicht an das Wetter.

Wenn keiner der beiden geht, nehmen Sie den frühen November vor dem späten April. Beide sind gut. Der November ist der verlässlichere, weil er kein Chamsin-Risiko kennt, kein wanderndes Osterfest und keine Wette darauf, an welcher Stelle des Monats die Hitze umschlägt. Was er Sie kostet, ist Tageslicht, und das ist eine bekannte Größe, um die Sie herumplanen können, und keine Variable, der Sie ausgeliefert sind.

Was dieses Fenster Ihnen nicht kaufen kann, ist Ruhe. März, April, Oktober und November sind die Monate, die alle anderen ebenfalls ausgerechnet haben, deshalb sind der Siq in Petra, das Tal der Könige und Abu Simbel ab der Öffnung voll, und die besseren Nilschiffe und Hotels sind früh weg. In diesen Monaten ist es mehr wert, beim Öffnen am Tor zu stehen, als sich eine clevere Woche auszusuchen.

Wie der Monat Form und Länge der Reise verändert

Zwölf bis sechzehn Tage sind die ehrliche Spanne, um beide Länder ordentlich zu sehen, und die übliche Aufteilung sind acht oder neun Nächte in Ägypten gegen vier oder fünf in Jordanien, wobei ein ganzer Tag an die Verbindung von Kairo nach Amman geht. Kairo und Amman liegen in der Luft rund anderthalb Stunden auseinander, mit mehreren Abflügen am Tag, und der Flughafen Queen Alia ist etwa 45 Minuten vom Zentrum Ammans entfernt; dieser Verbindungstag ist also ein echter Tag und kein Transfer.

Diese Aufteilung trägt in den vier guten Monaten. Im Hochwinter sollte sie sich Richtung Ägypten neigen: drei bis vier Tage in Jordanien für Petra und eine Wüstennacht, wobei die Zeit, die Sie sonst für langsamere Tage im Freien verwendet hätten, besser am Nil aufgehoben ist, wo das Wetter für Sie arbeitet. Die beiden jordanischen Orte, die warm bleiben, sind das Tote Meer, mehrere hundert Meter unter dem Meeresspiegel, und Akaba am Roten Meer; eine Winterreise, die auf der jordanischen Seite überhaupt etwas Wärme will, sollte an einem von beiden enden.

Im April und Mai kann sich die Aufteilung in die andere Richtung neigen, weil Jordanien angenehm genug ist, um eine ganze Woche zu rechtfertigen: zwei Tage in Petra, eine Nacht im Wadi Rum, Jerash von Amman aus und ein Nachmittag am Toten Meer. Die Fahrten sind kurz genug, dass zusätzliche Tage zu mehr Zeit an den Stätten werden und nicht zu mehr Zeit im Fahrzeug: rund drei Stunden von Amman hinunter nach Petra und von dort noch etwa anderthalb Stunden weiter ins Wadi Rum.

Zwei Dinge ändern sich mit dem Monat nicht. Ägypten kommt zuerst, weil es die härtere Hälfte ist, mit den frühen Aufbrüchen, dem Inlandsflug und dem beharrlichen Verkaufen rund um die Monumente, und Jordanien ist der ruhigere zweite Akt. Und ein Ein-Tages-Ticket für Petra ist in jedem Monat des Jahres falsche Sparsamkeit, weil die Stätte früh und spät am schönsten ist und ein einzelner Tag Ihnen stattdessen die volle Mitte gibt. Petra bei Nacht findet nur an bestimmten Abenden statt und nicht jede Nacht; prüfen Sie den aktuellen Plan gegen Ihre Termine, bevor Sie sie festlegen.

Was der Monat mit dem Preis macht

Unsere eigenen ägyptischen Programme geben einen brauchbaren Anker für die ägyptische Hälfte, und es sind echte Preise eines echten Veranstalters: pro Person, in US-Dollar, nur Landleistungen, ohne internationale Flüge. Die viertägige Nilkreuzfahrt von Assuan nach Luxor beginnt bei US$840, die fünftägige Kairo-Kurzreise bei US$935, die fünftägige Kreuzfahrt von Luxor nach Assuan bei US$1.095, die siebentägige Kombination aus Kairo und Kreuzfahrt bei US$1.890, die zehntägige Reise mit Kairo und Nilkreuzfahrt bei US$2.635 und die sechzehntägige große Ägypten-Rundreise bei US$3.910.

Das sind Von-Preise, und die Spanne innerhalb eines einzelnen Programms ist größer, als die meisten erwarten. Dieselbe zehntägige Reise mit Kairo und Nilkreuzfahrt läuft je nach gewähltem Hotel- und Schiffsstandard von US$2.635 bis US$4.970. Diese Spanne ist größer als der saisonale Ausschlag bei jedem einzelnen dieser Programme, und das ist die brauchbare Erkenntnis, die in den Zahlen steckt: Worin Sie schlafen, bewegt den Preis stärker als der Zeitpunkt Ihrer Reise.

Die Saison bewegt ihn trotzdem, und zwar auf dem Nil in die erwartete Richtung und an der Küste in die entgegengesetzte. Nilschiffe sind im Hochsommer am günstigsten und von Dezember bis Februar am teuersten, also genau dann, wenn das Besichtigen am besten ist. Die Badeorte am Roten Meer steigen im Juli und August mit dem europäischen Ferienverkehr, während Luxor und Assuan auf ihrem Tiefstand liegen. Im August bewegen sich die beiden Hälften der ägyptischen Preisliste gleichzeitig in entgegengesetzte Richtungen.

Dazu kommen die Kosten, die vollständig außerhalb des genannten Preises liegen, denn sie erwischen die Leute in jedem Monat. Trinkgeld ist in Ägypten ein echter Budgetposten und kein Kleingeld: rund US$10–15 pro Person und Tag für die Reiseleitung und etwa US$5 pro Tag für den Fahrer, dazu auf einer Kreuzfahrt weitere US$5–10 pro Person und Nacht in die gemeinsame Kasse der Crew. Die jordanische Hälfte wird über eine Anfrage kalkuliert und nicht als fertiges Paket verkauft, und der Jordan Pass muss online gekauft werden, bevor Sie ankommen, denn an der Grenze ist er nicht erhältlich und seine Visumbefreiung ist an eine Mindestaufenthaltsdauer gebunden.

Wie früh man buchen sollte, Monat für Monat

Für Dezember und Januar sind vier bis sechs Monate nicht übertrieben, und die zwei Wochen um Weihnachten brauchen mehr. Der Engpass ist das Angebot und nicht der Preis: Die kleineren und besseren Nilschiffe sind zuerst ausverkauft, und was spät noch übrig ist, ist schlechter statt günstiger. Der Winter ist der eine Teil einer Ägyptenreise, in dem spätes Buchen Sie Qualität kostet.

Für November, März und April lassen zwei bis drei Monate meist eine echte Auswahl statt eines Rests. Für Mai und September reichen oft ein paar Wochen, und Sie haben immer noch die Wahl. Für Juni bis August ist kurzfristiges Buchen auf dem Nil und im Landesinneren völlig normal, wobei sich die Badeorte am Roten Meer im Juli und August wie eine eigene Hochsaison verhalten und mehr Vorlauf brauchen.

Die jordanische Hälfte ist in der Regel weniger zeitkritisch als die ägyptische, weil das Land kompakt ist und die Fahrten kurz sind. Die Ausnahmen sind die besseren Camps im Wadi Rum im Frühjahr und Herbst, die Unterkünfte in Petra in den zwei Hauptwochen und der Jordan Pass, der eine Frist ist und keine Buchung und alle erwischt, die Jordanien bis zuletzt liegen lassen.

Noch ein Punkt zur Terminplanung, der nichts mit dem Wetter zu tun hat. Fliegen Sie in das eine Land hinein und aus dem anderen heraus, Kairo hin und Amman zurück oder umgekehrt. Das ist meist günstiger als zwei Rückflüge und nimmt einen Positionierungsflug aus der Mitte der Reise heraus, was in einem knappen Monat der Unterschied zwischen einem freien Vormittag und einem verlorenen ist.

Wer diesen Kalender getrost ignorieren darf

Zuerst die Taucher. Das Rote Meer ist das ganze Jahr über gut und in genau den Monaten am besten, vor denen diese Seite sonst warnt: rund 29 °C im Juni, 30 °C im Juli, 31 °C im August und immer noch 30 °C im September, dazu leere Hotels und Preise auf ihrem Tiefstand. Eine tauchgeführte Reise sollte um das Wasser herum geplant werden und nicht um die Tempel, und sie sollte wahrscheinlich eine reine Ägyptenreise sein und nicht die Hälfte eines Paares.

Zweitens alle, die wegen leerer Räume gekommen sind und nicht wegen bequemer. Der August in Luxor und Assuan ist so leer, wie Ägypten überhaupt wird, und es gibt keinen Monat und keinen Preis, zu dem der Januar dasselbe böte. Wenn Alleinsein im Tal der Könige das ist, was Sie eigentlich kaufen, sind die heißen Monate der einzige Ort, an dem es zu haben ist.

Drittens alle, deren Termine von Arbeit oder Schule bestimmt werden. Eine ehrlich geplante Julireise mit Aufbrüchen im Morgengrauen, einem nach innen verlagerten Kairo-Teil und dem Roten Meer als Träger der zweiten Hälfte ist ein besserer Urlaub als eine Märzreise, die nie stattfindet. Dieser Kalender existiert, um eine Wahl zu optimieren, und nicht, um Ihnen die zwei Wochen abzusprechen, die Sie tatsächlich haben.

Die eine Kombination, die niemand auf sich nehmen sollte, ist eine erste Reise durch beide Länder im Hochsommer mit kleinen Kindern, nach einem normalen Programm gefahren. Genau dort hört die Hitze auf, eine Unannehmlichkeit zu sein, und beginnt, den Urlaub zu diktieren, und es ist der verlässlichste Weg, mit weniger nach Hause zu kommen, als Sie bezahlt haben.

Häufige Fragen

Was ist der beste einzelne Monat für Ägypten und Jordanien zusammen?+

Der März, knapp, und idealerweise seine ersten drei Wochen. Luxor liegt bei rund 29 °C, Jordanien hat den schlimmsten Winterregen meist abgeschüttelt, und die Tage werden länger statt kürzer. Der Oktober ist ihm fast ebenbürtig und hat mit rund 28 °C gegen die 23 °C des März das bessere Meer, was den Ausschlag gibt, wenn Ihre Reise am Strand endet und nicht an einem Tempel.

Welche Monate sollten wir für eine kombinierte Reise meiden?+

Juni, Juli und August, weil beide Länder gleichzeitig ausfallen und keines etwas zum Ersetzen hat. Luxor und Assuan liegen bei rund 41 °C, und Petra ist mittags keine Besichtigung mehr. Die zwei Wochen um Weihnachten und Neujahr sind die andere Zeit, die man meiden sollte — nicht wegen des Wetters in Ägypten, das ausgezeichnet ist, sondern weil sie ägyptische Höchstpreise mit einem kalten und womöglich nassen Jordanien verbinden.

Ist Jordanien im Winter wirklich so viel kälter als Ägypten?+

Ja, und der ganze Grund ist die Höhenlage. Petra liegt auf etwa 1.000 Metern und Amman erstreckt sich über Hügel auf rund 800 bis 1.000 Metern, deshalb sinken die Winternächte auf oder unter den Gefrierpunkt und der Regen kommt in mehrtägigen Phasen. Ägypten ist zur selben Zeit schlicht angenehm, mit Kairo bei rund 19 bis 21 °C und Luxor bei Mitte zwanzig Grad, kalt erst nach Einbruch der Dunkelheit.

Kann Petra wegen des Wetters tatsächlich schließen?+

Ja. Starker Regen zwischen November und März kann Sturzfluten durch den Siq schicken, und solange dieses Risiko besteht, bleibt die Stätte zu. Schließungen dauern meist Stunden statt Tage, und Schnee hat sie gelegentlich für einen Tag geschlossen, aber sie sind unberechenbar genug, dass ein Winterprogramm irgendwo im jordanischen Teil einen halben Reservetag mitführen sollte.

Ist der September wirklich ein guter Gegenwert oder nur Werbung?+

Er ist wirklich einer, mit einem Vorbehalt dazu, welche Monatshälfte Sie nehmen. Luxor kommt auf rund 38 °C herunter und das Meer hält rund 30 °C, während die Raten weitgehend auf Sommerniveau liegen; die letzten zehn Tage bringen also nahezu Oktoberbedingungen zu Augustpreisen. Die erste Septemberhälfte ist im Landesinneren noch fordernd, und eine Hitzewelle kann jede Septemberwoche wie August aussehen lassen.

Wie wirkt sich der Ramadan auf die Reise aus, und wann fällt er?+

Er verschiebt sich jedes Jahr um etwa elf Tage nach vorn, wandert also durch die gute Saison, und Sie müssen Ihre eigenen Termine prüfen statt einer allgemeinen Regel zu folgen. Die Wirkung ist kleiner, als die meisten befürchten: Die Stätten bleiben offen, manchmal kürzer, die Öffnungszeiten der Restaurants ändern sich, und der Stadtverkehr vor Sonnenuntergang ist schlecht. Die Abende sind wirklich gut. Termine davor oder danach laufen fürs reine Besichtigen reibungsloser.

Ändert der Monat, wie viele Tage wir brauchen?+

Er ändert die Aufteilung, nicht die Gesamtzahl. Zwölf bis sechzehn Tage decken beide Länder in jeder Saison ordentlich ab, aber im Hochwinter sollte Jordanien auf drei bis vier Tage um Petra und eine Wüstennacht schrumpfen, und die Zeit wandert an den Nil. Im April und Mai kann Jordanien eine ganze Woche aufnehmen, weil Petra, das Wadi Rum, Jerash und das Tote Meer alle angenehm sind und die Fahrten dazwischen kurz.

Wenn wir nur im Dezember reisen können, was sollten wir ändern?+

Legen Sie das Gewicht der zwei Wochen deutlich auf Ägypten, wo der Dezember mit rund 24 °C in Luxor das beste Tempelwetter des Jahres gibt, und kürzen Sie Jordanien auf Petra an zwei Vormittagen und eine Wüstennacht. Buchen Sie vier bis sechs Monate im Voraus, weil die besseren Nilschiffe für diese zwei Wochen schon im Frühherbst weg sind, und lassen Sie sich schriftlich bestätigen, welche Heizung Ihr Camp im Wadi Rum hat, bevor Sie eine Winternacht dort zusagen.

Lohnt sich ein Abschluss am Roten Meer, und in welchen Monaten?+

Das hängt vollständig vom Monat ab und nicht von der Idee. Das Wasser liegt im Januar und Februar bei rund 22 °C, also schwimmbar, aber nicht warm, erreicht im April rund 25 °C und im Oktober rund 28 °C und erreicht im August mit rund 31 °C seinen Höchstwert. Oktober und April sind die beiden Monate, in denen sich ein Abschnitt am Roten Meer auf einer Reise durch beide Länder seine Tage wirklich verdient. Im Hochwinter ist es ein milder Strand und kein warmer.

Offizielle Quellen

Einreisebestimmungen, Öffnungszeiten, Sicherheitshinweise und Wechselkurse ändern sich. Prüfen Sie sie an der Quelle, nicht hier.

Geschrieben und geprüft von die Redaktion von Ägypten Guide · Zuletzt geprüft am . Einreisebestimmungen, Preise und Öffnungszeiten ändern sich — prüfen Sie alles Entscheidende bei den auf dieser Seite verlinkten offiziellen Stellen nach.

Reise planen

Nennen Sie uns Ihre Termine, wir kalkulieren sie

Ein echtes Programm mit echten Preisen, meist innerhalb von 24 Stunden. Nichts ist gebucht und nichts wird berechnet, bis Sie zustimmen.

Wer reist mit?

Kabinen auf den Nilschiffen werden paarweise vergeben und Kinder zahlen andere Preise. Wer mitreist, verändert das Angebot also stärker, als Sie erwarten würden.

Erwachsene

18 Jahre und älter

2

Kinder

0–17 Jahre

0

Keine Buchungsgebühr · Antwort innerhalb von 24 Stunden

Programme als Ausgangspunkt

Kairo, Luxor und das Rote Meer
Ägypten

8 Tage · Nil & Rotes Meer

Kairo, Luxor und das Rote Meer

Kein Schiff auf dieser Reise. Gizeh und das Große Ägyptische Museum, eine Nacht in Luxor für beide Ufer, zwei Nächte am Roten Meer und dann zurück nach Kairo für die Zitadelle, das koptische Kairo und die Königsmumien.

ab US$2.040 / pro Person

Kairo und eine Nilkreuzfahrt
Ägypten

10 Tage · Klassisches Ägypten

Kairo und eine Nilkreuzfahrt

Fünf Nächte in Kairo, verteilt auf die Zeit vor und nach einer Fahrt über vier Nächte von Luxor nach Assuan. Die Tage in Kairo sind privat, nur Ihre Gruppe und eine Reiseleitung; die Besichtigungen vom Schiff aus teilen Sie sich mit einer kleinen Gruppe.

ab US$2.635 / pro Person