Nilkreuzfahrt und Baden: erst die Tempel, dann das Rote Meer
Nilkreuzfahrt und Baden buchen deutsche Reisende als eine Reise und nicht als zwei. Das hat einen Grund: Tempeltage sind lang und heiß, ab acht Uhr morgens laufen Sie über Stein, und am sechsten Tag haben die meisten genug Geschichte gesehen. Eine Woche an der Küste danach macht aus einer fordernden Kulturreise einen Urlaub. Zwei Wochen sind die übliche Länge, und die Reihenfolge der beiden Hälften ist nicht beliebig.
Was „Nilkreuzfahrt und Baden“ tatsächlich meint
Gemeint ist eine Reise mit zwei klar getrennten Teilen. Zuerst der klassische Teil: Kairo mit Gizeh und dem Großen Ägyptischen Museum, dann eine Kreuzfahrt auf der Strecke zwischen Luxor und Assuan mit Karnak, dem Tal der Könige, Edfu, Kom Ombo und Philae. Danach die Küste des Roten Meeres, sieben Nächte, an denen nichts im Programm steht. Zwei Wochen sind dafür die übliche Länge.
Der zweite Teil ist kein Anhängsel. Tempeltage sind anstrengend, und mit Kindern erst recht. Sechs Tage Ruinen sind viel. Die Küste ändert den Rhythmus der Reise vollständig: Sie stehen nicht mehr um sechs auf, Sie laufen nicht mehr über heißen Stein, und das Gepäck bleibt liegen, wo es liegt.
Das Wasser am Roten Meer bleibt das ganze Jahr über warm. Die Riffe liegen dicht am Ufer, zum Schnorcheln brauchen Sie also weder ein Boot noch einen Schein. Taucher erreichen Wracks und Steilwände in kurzer Bootsfahrt. Wer beides nicht will, macht eine Woche lang gar nichts, und das ist eine völlig legitime zweite Hälfte.
Was die Kombination in Deutschland so verbreitet macht, ist eine Eigenheit der Landkarte. Hurghada liegt an der Küste ungefähr gegenüber von Luxor, rund 300 Kilometer und etwa vier Autostunden entfernt. Eine Nilreise kann also am Meer enden, ohne dass ein weiterer Inlandsflug dazukommt. Das ist bei den meisten Kulturreisen der Welt nicht so, und es ist der ganze Grund, warum es dieses Reiseformat gibt.
Wie zwei Wochen tatsächlich aussehen
Unsere eigene vierzehntägige Reise ist ein brauchbares Muster, weil sie nichts Ungewöhnliches tut. Tag eins ist die Ankunft in Kairo, mit Transfer und einer Übernachtung. Tag zwei gehört Gizeh, der Sphinx und dem Großen Ägyptischen Museum. Tag drei bringt den Flug nach Luxor, die Einschiffung und Karnak am Nachmittag. Tag vier ist das Westufer mit dem Tal der Könige und dem Tempel der Hatschepsut.
Tag fünf sind Edfu und Kom Ombo, dazwischen ein ganzer Tag auf dem Wasser — für viele der Tag, an den sie sich hinterher am liebsten erinnern. Tag sechs ist Assuan mit dem Philae-Tempel und einer Feluke bei Sonnenuntergang. Tag sieben ist der Transfer an die Küste. Ab Tag acht stehen sieben Nächte am Roten Meer, in denen Sie schnorcheln, tauchen oder gar nichts tun. Tag vierzehn ist der Rückflug, und zwar direkt ab Hurghada.
An dieser Verteilung fällt zweierlei auf. Erstens liegt der Schwerpunkt trotz des Namens auf der Badehälfte: sieben von dreizehn Nächten. Zweitens gibt es nur zwei Tage, an denen wirklich etwas passieren muss, nämlich den Inlandsflug nach Luxor und den Transfer an die Küste. Alles andere ist entweder ein Besichtigungstag mit festem Ablauf oder ein Tag ohne Programm. Reisen scheitern selten an den Tempeln und häufig an den Verbindungstagen.
Welche Reihenfolge besser funktioniert und warum
Erst der Nil, dann das Meer. Dafür sprechen zwei Dinge, und beide sind praktisch. Das erste ist Ihre Kondition: Die Kulturhälfte verlangt frühe Aufstehzeiten und Ausdauer, die Badehälfte verlangt nichts. In dieser Reihenfolge fangen Sie ausgeruht an und hören erholt auf. Umgekehrt enden Sie mit den fordernden Tagen.
Das zweite ist der Rückflug. Aus dem größten Teil Europas gibt es Direktflüge im Charterverkehr ab Hurghada. Endet die Reise an der Küste, sparen Sie sich den Umweg zurück nach Kairo an einem Tag, an dem Sie ohnehin nur noch nach Hause wollen. Beginnt sie dort, geben Sie diesen Vorteil auf.
Verboten ist die umgekehrte Reihenfolge nicht, und wer im Hochsommer fliegt, hat sogar ein Argument dafür, die Tempel möglichst früh im Urlaub abzuhaken. Nur sollten Sie wissen, dass Sie dann beide Vorteile aufgeben: den Rhythmus und den Direktflug am Ende.
Es gibt einen dritten Punkt, den man erst auf der Reise merkt. Die Badewoche verändert, wie Sie sich bewegen: spätes Frühstück, keine Uhrzeiten, keine Koffer. Wer danach wieder um halb sechs für das Tal der Könige aufstehen soll, empfindet diesen Morgen als Zumutung — dieselbe Uhrzeit, die am dritten Reisetag völlig normal gewesen wäre. Der Körper gewöhnt sich an das Nichtstun schneller, als einem lieb ist, und das ist der eigentliche Grund für die Reihenfolge.
Wie lang jede Hälfte sein will
Für die Strecke Luxor–Assuan reichen fünf Tage mit vier Nächten an Bord. Karnak, das Tal der Könige, Edfu, Kom Ombo und Philae sind damit abgedeckt. Wer Kairo ergänzen will, und das wollen fast alle Erstbesucher, braucht mindestens drei Tage mehr. Damit steht die erste Hälfte bei etwa einer Woche.
Für die zweite Hälfte sind sieben Nächte an der Küste die übliche Rechnung. Das ist der Punkt, an dem der Badeteil sich wie Urlaub anfühlt und nicht wie ein verlängerter Zwischenstopp. Unsere eigene vierzehntägige Reise verteilt dreizehn Nächte genau so: Kairo, vier Nächte an Bord, sieben Nächte in Hurghada.
Wer nur eine Woche hat, sollte sich für eine der beiden Hälften entscheiden. Beides in sieben Tage zu pressen heißt, dass die Kreuzfahrt auf zwei Nächte schrumpft und vom Meer ein Nachmittag übrig bleibt. Dann lieber die Nilkreuzfahrt allein, sauber gefahren, und das Baden bei der nächsten Reise.
Zehn oder elf Tage sind der ehrliche Zwischenfall. Sie tragen Kairo, eine kurze Kreuzfahrt und drei bis vier Nächte am Meer — aber die Küste ist dann eine Verschnaufpause und keine Woche. Wenn Sie genau diese Länge haben, ist die bessere Frage nicht, wie man beides hineinbekommt, sondern welcher Teil kürzer sein darf, ohne dass er seinen Zweck verliert. Meistens ist das die Kreuzfahrt, weil drei Nächte auf dem Fluss immer noch eine Kreuzfahrt sind, drei Nächte am Meer aber kein Badeurlaub.
Die Richtung der Kreuzfahrt entscheidet über den Anschluss
Auf dem Nil gibt es zwei Richtungen, und für diese Reise ist die Wahl nicht nur eine Preisfrage. Flussaufwärts von Luxor nach Assuan dauert meist vier Nächte. Flussabwärts von Assuan nach Luxor sind es normalerweise drei, weil die Strömung die Arbeit macht, und diese Richtung ist auf demselben Schiff in derselben Woche die günstigere.
Für den Anschluss ans Meer ist das der entscheidende Punkt. Wer flussabwärts fährt, geht in Luxor von Bord, und Luxor ist der Ort, von dem der Transfer an die Küste am kürzesten ist. Wer flussaufwärts fährt, geht in Assuan von Bord, und Assuan liegt weiter von der Küste entfernt. Beide Varianten sind gängig, aber sie ergeben zwei verschiedene Transfertage.
Dafür hat Assuan einen eigenen Vorteil: Wer dort endet, kann Abu Simbel leichter anhängen, weil die Ausflüge dorthin ab Assuan starten. Es ist also ein Tausch und keine richtige und keine falsche Antwort. Klären Sie vor der Buchung nur, in welcher Stadt Ihre Kreuzfahrt tatsächlich endet, und lassen Sie sich für genau diese Stadt die Fahrzeit an Ihr Hotel bestätigen.
Eine dritte Variante gibt es auch: sieben Nächte als Rundfahrt von Luxor nach Assuan und zurück. Sie sehen Edfu und Kom Ombo dann zweimal und liegen länger vor Anker. Das kauft Ihnen Zeit auf dem Wasser und keine zusätzlichen Orte — und für diese Reise hat es den praktischen Vorzug, dass Sie wieder in Luxor aussteigen, also dort, wo der Weg ans Meer am kürzesten ist.
Was die Kulturhälfte tatsächlich von Ihnen verlangt
Die ehrliche Beschreibung lautet: frühe Morgen, wenig Schatten, viel Stein. Karnak ist riesig und größtenteils ungeschützt. Das Tal der Könige ist ein heißer, staubiger Kessel mit steilen Grabeingängen. Das Standardticket dort deckt drei Gräber ab, und viele merken nach zweien, dass das reicht. Nichts davon ist ein Grund, es zu lassen — es ist ein Grund, früh zu gehen und den Nachmittag nicht zu verplanen.
Dazu kommt eine Eigenheit des Flusses, mit der niemand rechnet: die Schleuse von Esna zwischen Luxor und Edfu. Dort staut sich der Schiffsverkehr, und zu Spitzenzeiten kann die Wartezeit einige Stunden betragen. Ganze Reisen bricht das selten, einen Nachmittag kann es kosten. Wie lange Ihr Schiff dort liegen wird, weiß vorher niemand, und wer Ihnen etwas anderes sagt, rät.
Genau deshalb ist die Badehälfte kein Luxus. Eine Reise, die nach Assuan oder Luxor endet und direkt nach Hause fliegt, endet auf dem anstrengendsten Teil. Eine Reise, die danach sieben Nächte an einem Ort verbringt, an dem nichts im Programm steht, gibt der Kulturhälfte den Rahmen, in dem sie sich gelohnt hat.
Der Transfer zwischen Nil und Küste
Von Luxor nach Hurghada sind es rund vier Autostunden durch die Wüste auf einer ordentlichen Straße. Den meisten fällt das leicht, und genau deshalb verkauft sich diese Kombination in Deutschland und Italien so gut. Fliegen geht auch: Luxor–Hurghada dauert unter einer Stunde, kostet dafür einen Flughafen an jedem Ende.
Wenn Ihre Kreuzfahrt in Assuan endet statt in Luxor, liegt die Küste weiter weg. Eine Fahrzeit dafür nennen wir hier nicht, weil wir keine belastbare Zahl haben. Lassen Sie sich für Ihre konkrete Route sagen, wie lange die Fahrt dauert und wann sie losgeht, und übernehmen Sie keine Zahl aus einem Prospekt.
Planen Sie den Transfertag als Transfertag ein. Er ist keine Besichtigung mit Fahrt drumherum, sondern eine Fahrt. Wer an diesem Tag noch ein Tempelprogramm unterbringen will, verliert die Ruhe, die die zweite Hälfte eigentlich bringen soll.
Zwei praktische Hinweise für diesen Tag. Packen Sie das, was Sie unterwegs brauchen, in eine kleine Tasche, bevor das Gepäck ins Fahrzeug geht: Wasser, Sonnenbrille, Medikamente, etwas zu lesen. Und klären Sie vorher, ob der Transfer in Ihrem Preis enthalten ist oder als eigener Posten läuft. Es ist die Art Position, die in zwei Angeboten für dieselbe Reise einmal drinsteht und einmal nicht.
Hurghada, El Gouna oder Marsa Alam
Hurghada hat die Flüge, die Restaurants und den kürzesten Transfer ab Luxor. Und die Menschenmengen. Für die Kombination aus Nilkreuzfahrt und Baden ist es der naheliegende Ort, schlicht weil die Wege am kürzesten sind und der Heimflug direkt geht.
El Gouna liegt dazwischen. Es ist ein angelegter Ferienort und keine reine Hotelzeile, und das merken Familien, die abends zu Fuß irgendwohin wollen. Marsa Alam liegt drei Stunden weiter südlich: weniger Hotels, bessere Riffe und eine echte Chance, bei Marsa Mubarak mit Dugongs zu schwimmen. Diese drei Stunden gehören in Ihre Rechnung, wenn der Transfer ohnehin schon vier lang war.
Zum Zustand der Riffe eine offene Bemerkung: Die Korallen unmittelbar vor den großen Ferienanlagen haben stellenweise gelitten. Hausriffe, die täglich von Hunderten Menschen benutzt werden, sieht man das an. Weiter draußen und weiter südlich wird das Bild schnell besser. Wenn das Schnorcheln der eigentliche Grund für die zweite Woche ist, ist das ein Argument für Marsa Alam.
Zu den drei Orten gehören drei Details, die Fotos nicht zeigen. Hurghada ist eine richtige Stadt über rund 40 Kilometer Küstenstraße, und ein Haus zwanzig Kilometer südlich der Marina ist etwas völlig anderes als eines in Laufweite des Souks. El Gouna hat kein nennenswertes Hausriff — der Grund vor den Stränden ist Sand, richtiges Schnorcheln heißt dort eine Bootsfahrt von etwa einer halben bis einer Stunde. Und Marsa Alam hat einen eigenen Flughafen, von Luxor aber vier bis fünf Stunden über Edfu.
Der Flughafen von Marsa Alam bringt eine stille Bedingung mit. Viele Verbindungen dorthin fliegen einmal pro Woche, und das legt Ihre Reise faktisch auf sieben oder vierzehn Nächte fest. Für eine Zwei-Wochen-Reise passt das gut, für jede krumme Länge gar nicht. Prüfen Sie den Flugtag, bevor Sie Schiff und Hotel festzurren.
Was Sie an der Küste tatsächlich tun können
Der Standardtag ab Hurghada ist der Bootsausflug zu den Giftun-Inseln: frühe Abholung, eine Stunde hinaus, zwei oder drei Schnorchelstopps, Mittagessen an Bord, ein paar Stunden an einem Strand, am späten Nachmittag zurück. Die Inseln sind Schutzgebiet, und eine Parkgebühr pro Person wird auf dem Boot eingesammelt. Das Schnorcheln ist der gute Teil: flach, hell, voller Fische und auch für Leute machbar, die noch nie eine Maske aufhatten.
Fragen Sie bei diesem Ausflug zuerst, wie viele Gäste das Boot nimmt, und erst danach, was er kostet. Ein volles Deck ist ein anderer Tag als ein ruhiges, und die Boote unterscheiden sich stärker als ihre Preise. Beim Strandteil schwankt die Qualität ohnehin: Die konzessionierte Anlage auf der größeren Insel kostet extra und ist bequem, die freien Anlandestellen werden voll und haben kaum Schatten.
Wer taucht, hat hier ernsthafte Ziele. Die Sicht liegt routinemäßig bei 20 bis 30 Metern, und die vorgelagerten Plätze sind ein bis zwei Stunden von der Marina entfernt. Abu Nuhas, ein Riff in der Zufahrt zum Golf von Suez, fängt seit über 150 Jahren Schiffe; vier Wracks liegen an seiner Nordseite, die meisten in Sporttauchtiefe. Das ist von Hurghada aus ein langer Tag, etwa zwei Stunden je Richtung, und der erste Ausflug, der ausfällt, wenn der Wind auffrischt.
An Land ist der übliche Ausflug ein Quad-Konvoi mit Beduinencamp und Show: staubig, kurz und wenig erhellend. Das Eigentliche liegt weiter drinnen. In den Bergen am Roten Meer liegen die römischen Steinbrüche Mons Porphyrites und Mons Claudianus, in denen purpurner Porphyr und grauer Granit gebrochen und über Land bis an den Nil bei Qena geschleppt wurden. Zerfallene Werkstätten, unfertige Säulen, fast niemand dort — und ein Geländewagen, ein ganzer Tag und Vorbereitung im Voraus.
Und dann gibt es die Möglichkeit, nichts davon zu tun. Nach sechs Tempeltagen ist eine Woche ohne Programm keine verschenkte Zeit, sondern der Zweck der Übung. Wenn Sie ohnehin wissen, dass Sie im Liegestuhl landen werden, kaufen Sie die Lage und nicht die Ausflugsliste: einen Strand, in den Sie hineingehen können, Schatten, der um die Mittagszeit noch da ist, und eine kurze Strecke bis zum Wasser.
Wind, Wasser und was die Badewoche kippen kann
Die Größe, die hier Pläne verändert, ist nicht die Temperatur, sondern der Wind. Der vorherrschende Nordwind ist an dieser Küste normal und im Frühjahr am stärksten, und ein starker Tag legt die Boote nach draußen lahm. Wenn das Tauchen oder Schnorcheln der eigentliche Grund für Ihre zweite Woche ist, lassen Sie Luft im Programm und sehen Sie ein Hausriff als Versicherung statt als Luxus.
Das zweite ist die Beschaffenheit des Strandes, und sie entscheidet über die Woche mehr als die Sternezahl. Ein Großteil dieser Küste ist Saumriff und nicht Sand: Hotelstrände enden oft in einer flachen Riffplatte und einer Abbruchkante, erreichbar über einen Steg, der über die Korallen führt. Zum Schnorcheln ist das gut, mit kleinen Kindern umständlich. Die aufgeschütteten Strände in den neueren Buchten südlich der Stadt sind die Ausnahme und dafür ruhiger.
Fragen Sie deshalb vor der Buchung zwei Dinge, die auf keinem Foto zu sehen sind: Wie sieht das Hausriff tatsächlich aus, und wie kommen Sie ins Wasser — über Sand, über eine Leiter oder über einen Steg? Wer mit Kindern reist, sollte zusätzlich fragen, ob es einen flachen, riffreien Einstieg gibt. Diese beiden Antworten prägen Ihre sieben Nächte stärker als das Buffet.
„All inclusive“: fragen Sie, worauf es sich bezieht
„All inclusive“ ist eine Hotelkategorie. Sie beschreibt die Verpflegung in der Badewoche und sagt nichts darüber, was auf dem Schiff oder bei den Besichtigungen enthalten ist. Wir betreiben keine Hotels und geben deshalb keine Leistungen wieder, die wir nicht selbst zusagen können. Lassen Sie sich schriftlich geben, worauf sich das Wort in Ihrem Angebot bezieht: auf die Hotelwoche, auf das Schiff oder auf beides.
Auf unserer fünftägigen Nilkreuzfahrt sind Vollpension an Bord, die Eintritte für die Stätten im Programm, ein Ägyptologe als Reiseleitung und die Transfers an beiden Enden enthalten. Getränke, Trinkgeld und optionale Ausflüge wie Abu Simbel kommen dazu. Das ist auf dem Nil die übliche Aufteilung und keine Ausnahme.
Bei unserer vierzehntägigen Reise sind dreizehn Nächte in Kairo, an Bord und in Hurghada enthalten, dazu die Inlandsflüge, die Eintritte laut Programm und ein Ägyptologe als Reiseleitung an den Besichtigungstagen. Nicht enthalten sind die internationalen Flüge, das Visum, Trinkgelder und Tauchkurse. Zwei Angebote, die auf dem Papier gleich aussehen, unterscheiden sich fast immer genau an dieser Liste.
Zum Hotelmodell selbst eine nüchterne Einordnung. All inclusive hält, was es verspricht: Nach der Ankunft geben Sie fast nichts mehr aus, und für Familien ist diese Kostensicherheit echter Wert. Wissen sollten Sie zweierlei — als Getränke gibt es einheimische Spirituosen und einheimisches Bier, wenn Sie nicht für ein Upgrade zahlen, und günstige Buffets wiederholen sich ab dem vierten Tag. À-la-carte-Restaurants im Haus müssen meist reserviert werden und kosten manchmal extra.
Der versteckte Preis ist, dass es Sie hinter dem Tor hält. Eine Anlage zwanzig Kilometer südlich, mit eigenem Strand, eigener Bar und eigenem Laden, gibt Ihnen keinen Grund, sie zu verlassen. Nach einer Woche Tempel kann genau das richtig sein — Sie haben Ägypten dann schon gesehen. Wer trotzdem noch ein Gefühl für das Land will, wohnt näher an Dahar oder der Marina und isst die Hälfte der Zeit draußen.
Woran sich zwei Angebote für dieselbe Reise unterscheiden
Preise nennen wir auf dieser Seite nicht, und das hat einen Grund: Sie bewegen sich mit Saison, Richtung, Gruppengröße und Wechselkurs, und eine Zahl, die vor einem halben Jahr gestimmt hat, ist heute eine Falschauskunft mit gutem Gewissen. Was sich dagegen langsam ändert, ist die Struktur — und die erklärt fast jede Preisdifferenz, die Sie sehen werden.
Ein ab-Preis ist die günstigste Kabine auf dem günstigsten Deck in der günstigsten Woche, bei doppelter Belegung. Das unterste Deck liegt dicht an der Wasserlinie mit kleinen, hoch sitzenden Fenstern, und Kabinen am Heck tragen Maschinengeräusch. Dieselbe Kabine kostet im Hochwinter ein Vielfaches des Sommerpreises. Und wer allein reist, zahlt einen Einzelzimmerzuschlag, der auf manchen Schiffen der ganzen zweiten Koje entspricht.
Dazu kommen die Posten, die selten im Grundpreis stecken und sicher in Ihrer Reise: Abu Simbel als eigener Tag, die Ballonfahrt über Luxors Westufer, die separat bezahlten Gräber in Luxor, die Inlandsflüge, die internationalen Flüge und das Visum. Wenn ein Angebot deutlich unter allen anderen liegt, ist die erste Frage nicht, wie sie das schaffen, sondern welche dieser Zeilen fehlt.
Ein Grund für auffällig niedrige Preise gehört ausgesprochen. Billige Rundreisen werden vor Ort häufig durch Stopps bei Papyrus-, Alabaster- und Parfümläden quersubventioniert, an denen die Reiseleitung mitverdient, und durch Extras, die nach der Ankunft hart verkauft werden. Fragen Sie bei einem sehr niedrigen Preis schlicht, ob Ladenbesuche im Programm stehen. Eine Reise ganz ohne das kostet vorne mehr und am Ende oft weniger.
Und rechnen Sie jedes Angebot einmal auf die Nacht herunter. Drei Nächte flussabwärts gegen vier Nächte flussaufwärts zu vergleichen, ohne das zu tun, führt regelmäßig zu dem Schluss, das kürzere Angebot sei das bessere. Trinkgeld ist in Ägypten außerdem ein echter Kostenpunkt und kein Rundungsfehler: Guide, Fahrer und Schiffscrew bekommen ihres jeweils am Ende ihres Abschnitts. Fragen Sie bei der Buchung, was für Ihre Reiselänge üblich ist.
Das Schiff: was vor der Buchung geklärt sein sollte
Die Schiffe auf dem Nil unterscheiden sich weit stärker, als die Fotos vermuten lassen, und die Sternekategorie hilft dabei fast nicht. Es ist eine lokale Einstufung, gemessen an anderen Nilschiffen und nicht an europäischen Hotels. Die nützlichere Frage lautet, in welchem Jahr das Schiff zuletzt renoviert wurde. Ein frisch überholtes Vier-Sterne-Schiff ist die bessere Woche als ein müdes Fünf-Sterne-Schiff.
Lassen Sie sich das Schiff namentlich schriftlich geben, dazu das Deck und die Lage der Kabine — und die Zusage, was passiert, wenn das Schiff wechselt. Umbuchungen kommen vor, und dieselbe Kategorie heißt nicht ähnliches Schiff. Fragen Sie außerdem namentlich nach, welche Eintritte enthalten sind. Genau an dieser Stelle unterscheiden sich zwei Angebote, die auf dem Papier gleich aussehen.
Ein Detail, das niemand erwähnt und alle erleben: An den größeren Anlegern liegt Ihr Schiff direkt am Ufer, an den kleineren oft mehrere Schiffe nebeneinander, sodass Sie durch die Lounge eines fremden Schiffes an Land gehen. Das ist normal und kein Mangel. Man weiß es nur besser vorher, besonders wenn man mit einem Balkon gerechnet hat, vor dem dann das Nachbarschiff liegt.
Wer im Winter reist, sollte früh buchen. Für Dezember und Januar sind vier bis sechs Monate nicht übertrieben, für Weihnachten und Neujahr eher mehr, und die Beschränkung ist das Angebot und nicht der Preis: Was spät übrig bleibt, ist meist das schlechtere Schiff und nicht das günstigere. November, März und April brauchen zwei bis drei Monate. Der Sommer lässt sich in wenigen Wochen organisieren.
Abu Simbel, Ballonfahrt und die anderen Extras
Abu Simbel ist der Ausflug, den die meisten anhängen wollen, und er steht fast nie im Grundpreis. Er läuft ab Assuan, entweder über die Straße oder mit einem kurzen Flug, und kostet eher einen sehr frühen Start als einen ganzen Tag. Wenn er Ihnen wichtig ist, sprechen Sie ihn an, bevor die Richtung der Kreuzfahrt feststeht — wer in Luxor endet, hat es an dieser Stelle schwerer.
Die Ballonfahrt über Luxors Westufer ist das zweite häufige Extra. Sie startet vor Sonnenaufgang und ist wetterabhängig; im Frühjahr bringt der Chamsin heiße Südwinde mit Staub, die einen Tag grau färben und Ballonfahrten ausfallen lassen können. Dazu kommen die Gräber, die separat bezahlt werden — Sethos I. und Nefertari im Tal der Könige und der Königinnen sowie die Kammer in der Cheopspyramide in Gizeh.
Für eine Reise mit Badeteil lohnt eine einfache Regel: Extras gehören in die erste Hälfte, nicht in die zweite. In der Kulturhälfte sind Sie ohnehin früh auf und im Rhythmus der Ausflüge. In der Badehälfte konkurriert jeder gebuchte Ausflug mit dem einzigen Zweck dieser Woche. Ein Schnorcheltag, vielleicht zwei, und der Rest bleibt offen — das ist die Aufteilung, mit der die meisten hinterher zufrieden sind.
Wann im Jahr beide Hälften zusammenpassen
April, Oktober und November. Das Meer ist warm genug zum Schwimmen, und die Tempel sind noch nicht quälend. Das ist das Fenster, in dem die Kombination ohne Kompromiss funktioniert, und es ist auch das Fenster, in dem die guten Schiffe zuerst ausgebucht sind.
Der Hochsommer funktioniert an der Küste, in Luxor nicht. Wer im Juli oder August fliegt, kauft eine gute Badewoche und einen harten Kulturteil. Das kann man machen, wenn ein bestimmter Grund dafür spricht, aber man sollte es wissen und nicht hoffen, dass es schon gehen wird.
Für die Wintermonate gilt nicht automatisch dasselbe: Die beiden Hälften wollen dann Unterschiedliches, und was Sie Monat für Monat erwartet, steht auf unseren Wetterseiten statt in einer Faustregel hier.
Monat für Monat: was jede Hälfte bekommt
Weil diese Reise zwei Klimafragen gleichzeitig stellt, hilft ein Blick auf beide Zahlen nebeneinander. Die folgenden Werte sind typische Tageshöchstwerte für Luxor und typische Wassertemperaturen für Hurghada, und sie sind Näherungen — keine Vorhersage für Ihre Woche. Was sie zeigen, ist trotzdem eindeutig: Die beiden Hälften haben ihr Optimum in verschiedenen Monaten, und die Kunst besteht darin, den Überschneidungsbereich zu treffen.
Im Januar hat Luxor rund 23 °C und das Meer rund 22 °C. Für die Tempel ist das hervorragend — Karnak bei 23 °C zu erlaufen ist etwas anderes als bei 40 °C. Für die Badewoche ist es schwach: schwimmbar, aber nicht warm, und abends braucht man an der Küste eine Jacke. Der Februar liegt mit 25 °C in Luxor und weiterhin 22 °C im Wasser fast gleich, kostet aber weniger als der Januar. Der März bringt 29 °C und 23 °C und ist damit der erste Monat, in dem beides zusammengeht.
Der April ist der erste richtige Treffer: rund 35 °C in Luxor, rund 25 °C im Wasser. Die Tempel sind fordernd, aber machbar, und die Badewoche ist eine echte Badewoche. Im Mai kippt es mit 39 °C in Luxor auf die heiße Seite, während das Meer mit 27 °C immer besser wird. Von Juni bis August hält Luxor 41 °C, und das Wasser klettert auf 29 bis 31 °C. Das ist die Zeit, in der die Küstenhälfte hervorragend ist und die Kulturhälfte zur Arbeit wird.
Der September ist mit 38 °C in Luxor noch hart, hat aber mit 30 °C das wärmste Wasser des Jahres im Rücken. Der Oktober ist der Monat, in dem alles gleichzeitig passt: 34 °C in Luxor, 28 °C im Meer. Der November ist der zweite: 28 °C in Luxor kommen für die Tempel dem Ideal nahe, und mit 26 °C lässt sich noch richtig schwimmen. Der Dezember bringt mit 24 °C perfekte Tempeltage und mit 23 °C ein Meer, in dem manche schwimmen und andere nur hineingehen.
Zwei Termine lohnen die Planung, wenn Ihre Kreuzfahrt in Assuan endet: Das Sonnenwunder von Abu Simbel fällt um den 22. Februar und um den 22. Oktober. An diesen Morgen erreicht die aufgehende Sonne das innere Sanktuar. Es ist voll, es verlangt einen sehr frühen Aufbruch, und die Unterkunft in Assuan sollte lange vorher stehen.
Mit Kindern: warum gerade diese Kombination trägt
Für Familien ist das Format aus einem Grund gut, der wenig mit Tempeln zu tun hat: Auf dem Schiff packen Sie einmal aus. Kein Hotelwechsel, keine Transfers im Morgengrauen mit einem halb schlafenden Kleinkind, und nach einem langen Vormittag liegen schattiges Deck und klimatisierte Kabine eine Minute auseinander. An Land bedeutet dieselbe Situation eine Busfahrt und einen verlorenen Nachmittag.
Die Länge der beiden Hälften sollte mit Kindern anders ausfallen als ohne. Drei oder vier Nächte auf dem Nil sind weniger riskant als sieben, weil Kinder schneller genug von Tempeln haben als Erwachsene und ab Tag fünf dasselbe Deck klein wird. Wer zwei Wochen hat, hängt Nächte an Land an und nicht Nächte auf dem Wasser — genau das ist diese Reise. Kom Ombo ist dabei der leichteste Gewinn: Der Tempel steht direkt am Ufer, ein paar Schritte von der Anlegestelle, ohne Bus und ohne langen Weg in der Sonne.
Zwei Dinge steuern Eltern an Bord wirklich: die Reling und die Sonne. Gehen Sie beim Einschiffen das Deck ab und legen Sie fest, wohin ein kleines Kind allein darf. Die Reling ist von Schiff zu Schiff verschieden, und manche Pools haben keine Absperrung. Fragen Sie vor der Buchung schriftlich nach, ob es einen Pool gibt und ob er in Ihrem Reisemonat in Betrieb ist, und welche Kabinenaufteilungen es für vier Personen gibt.
An der Küste entscheidet der Einstieg ins Wasser. Ein Hotelstrand, der in einer Riffplatte und einer Abbruchkante endet, ist zum Schnorcheln gut und mit kleinen Kindern umständlich. Die aufgeschütteten Sandstrände in den neueren Buchten südlich von Hurghada sind für diese Altersgruppe die einfachere Wahl. Und das Alter zählt mehr als das Programm: Etwa fünf bis zwölf ist der leichteste Bereich, Kleinkinder sind mit Abstand das schwierigste Alter.
Für wen die Kombination nichts ist
Für alle, die nur eine Woche haben. Und für alle, die den Transfertag als verlorenen Tag empfinden: Vier Stunden im Auto durch die Wüste sind nicht anstrengend, aber sie sind vier Stunden, und sie kommen mitten in der Reise.
Für ernsthafte Taucher ist die Kombination zumindest zu prüfen. Die besseren Riffe liegen weiter südlich, und Marsa Alam kostet drei Stunden mehr Transfer. Wenn das Tauchen der Hauptgrund für die Reise ist, sollte die Küste die Route bestimmen und nicht der Anschluss an die Kreuzfahrt.
Und für alle, die eigentlich auf den Sinai wollen. Sharm el-Sheikh und Dahab liegen auf der Halbinsel, nicht an der Festlandküste um Hurghada. Das ist eine andere Reise mit anderen Wegen, und man sollte sie nicht in dieses Schema zwingen.
Ein vierter Fall kommt selten vor und lohnt die Erwähnung: Wer Ägypten schon kennt und diesmal in die Tiefe will — die Weiße Wüste, die Oasen, die Gräber, für die man Zeit braucht —, verliert mit einer Badewoche sieben Nächte, die anderswo mehr hergeben. Diese Kombination ist ein hervorragendes Format für die erste Ägyptenreise und ein mittelmäßiges für die dritte.
Wie diese Reise zustande kommt und wer sie durchführt
Zur Ehrlichkeit gehört, wer hier was tut. Wir schreiben die Routen und Hinweise auf dieser Seite und stellen den Kontakt zu einem Reiseunternehmen in Ägypten her, das die Reise plant und durchführt. Sie buchen und zahlen dort, dessen Buchungsbedingungen gelten, und wir nennen Ihnen den Namen, bevor Sie sich zu irgendetwas verpflichten.
Reisen werden deshalb auf Anfrage kalkuliert statt über eine Online-Kasse verkauft. Das bedeutet ein, zwei Tage Hin und Her statt sofortiger Bestätigung. Der Vorteil ist, dass Daten, Schiff, Kabine und Hotelwoche gegen echte Verfügbarkeit geprüft werden, bevor eine Anzahlung fließt — und bei einer Reise mit zwei Hälften und einem Transfer dazwischen gibt es mehr zu prüfen als bei einer Hotelbuchung.
Eine Anfrage führt dann zu einem brauchbaren Angebot, wenn sie fünf Dinge enthält: Ihre Daten oder ein grobes Zeitfenster, wie viele Sie sind und wie Kabinen und Zimmer aufgeteilt werden, welchen Küstenort Sie im Sinn haben, ob Abu Simbel und eine Ballonfahrt Ihnen wichtig sind, und eine Preisspanne. Ohne die Spanne landen Angebote in der Mitte, und niemand ist zufrieden.
Häufige Fragen
Was heißt „Nilkreuzfahrt und Baden“?+
Eine Reise aus zwei Teilen: zuerst der klassische Teil mit Kairo und einer Kreuzfahrt zwischen Luxor und Assuan, danach eine Woche an der Küste des Roten Meeres. Zwei Wochen sind die übliche Länge. Deutsche und italienische Reisende buchen diese Kombination am häufigsten, weil sechs Tage Tempel viel sind und die Küste danach den Rhythmus ändert.
Welche Reihenfolge ist besser: erst Nil oder erst Meer?+
Erst der Nil. Die Kulturhälfte verlangt frühe Aufstehzeiten und Ausdauer, die Badehälfte verlangt nichts, und in dieser Reihenfolge hören Sie erholt auf. Dazu kommt der Rückflug: Aus dem größten Teil Europas gibt es Direktflüge im Charterverkehr ab Hurghada, das spart am Ende den Umweg über Kairo.
Wie lange dauert der Transfer von Luxor nach Hurghada?+
Rund vier Stunden über Land durch die Wüste, auf einer ordentlichen Straße. Den meisten fällt das leicht. Fliegen dauert unter einer Stunde, bringt dafür zwei Flughäfen in den Tag. Endet Ihre Kreuzfahrt in Assuan, liegt die Küste weiter weg — lassen Sie sich die Fahrzeit für Ihre Route bestätigen, statt eine Zahl anzunehmen.
In welche Richtung sollte die Kreuzfahrt fahren?+
Für diese Reise spricht einiges für flussabwärts. Von Assuan nach Luxor sind es meist drei Nächte statt vier, es ist auf demselben Schiff die günstigere Richtung, und Sie gehen in Luxor von Bord — also dort, wo der Weg an die Küste am kürzesten ist. Wer stattdessen in Assuan endet, kann Abu Simbel leichter anhängen. Klären Sie vor der Buchung, in welcher Stadt Ihre Kreuzfahrt tatsächlich endet.
Wann ist die beste Zeit für beide Hälften?+
April, Oktober und November. Das Meer ist warm genug zum Schwimmen, und die Tempel sind noch nicht quälend. Der Hochsommer funktioniert an der Küste, in Luxor nicht. Für die Wintermonate lohnt der Blick auf die einzelnen Monatsseiten, weil die beiden Hälften dann Unterschiedliches wollen.
Können wir am Ende direkt ab Hurghada nach Hause fliegen?+
Meistens ja. Aus dem größten Teil Europas gibt es Direktflüge im Charterverkehr ab Hurghada, und das spart den Umweg zurück nach Kairo am letzten Tag. Ob es für Ihren Abflughafen und Ihre Reisezeit gilt, gehört zu den Punkten, die vor der Buchung geklärt sein sollten.
Ist so eine Reise „all inclusive“?+
Das Wort beschreibt die Verpflegung im Hotel, nicht die ganze Reise. Auf dem Nil ist Vollpension an Bord üblich, Getränke, Trinkgeld und optionale Ausflüge kommen dazu. Lassen Sie sich schriftlich geben, worauf sich das „all inclusive“ in Ihrem Angebot bezieht — auf die Hotelwoche, auf das Schiff oder auf beides. Genau daran unterscheiden sich zwei Angebote, die auf dem Papier gleich aussehen.
Funktioniert die Kombination mit Kindern?+
Ja, und sie ist für Familien oft die leichtere Ägyptenreise, weil Sie auf dem Schiff einmal auspacken. Kürzen Sie mit Kindern eher die Kreuzfahrt als die Küstenwoche: Drei oder vier Nächte auf dem Nil sind weniger riskant als sieben. Klären Sie vorab die Kabinenaufteilung, ob ein Pool in Ihrem Reisemonat in Betrieb ist und wie der Einstieg ins Meer an Ihrem Hotelstrand aussieht.
Brauchen wir ein Hotel mit Hausriff?+
Wenn Schnorcheln der Grund für die zweite Woche ist, ja — dann ist ein Riff, zu dem Sie vom Strand aus schwimmen können, mehr wert als jede Sternekategorie. In El Gouna gibt es das nicht: Der Grund vor den Stränden ist Sand, und richtiges Schnorcheln heißt dort eine Bootsfahrt von etwa einer halben bis einer Stunde. Ein Hausriff ist außerdem die Versicherung gegen windige Tage, an denen die Boote nach draußen nicht fahren.
Offizielle Quellen
Einreisebestimmungen, Öffnungszeiten, Sicherheitshinweise und Wechselkurse ändern sich. Prüfen Sie sie an der Quelle, nicht hier.
Geschrieben und geprüft von die Redaktion von Ägypten Guide · Zuletzt geprüft am . Einreisebestimmungen, Preise und Öffnungszeiten ändern sich — prüfen Sie alles Entscheidende bei den auf dieser Seite verlinkten offiziellen Stellen nach.
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Ein echtes Programm mit echten Preisen, meist innerhalb von 24 Stunden. Nichts ist gebucht und nichts wird berechnet, bis Sie zustimmen.
Kein Schiff auf dieser Reise. Gizeh und das Große Ägyptische Museum, eine Nacht in Luxor für beide Ufer, zwei Nächte am Roten Meer und dann zurück nach Kairo für die Zitadelle, das koptische Kairo und die Königsmumien.
Ägypten in drei Teilen: zwei Tage in Kairo, drei Nächte an Bord von Assuan nach Luxor, danach drei Nächte am Roten Meer ganz ohne Programm. Erst die Tempel, dann das Meer.
Die Route aus Nil und Rotem Meer in 10 Tagen, mit einem zusätzlichen Tag in Kairo am Ende, der auf die Zitadelle, das koptische Kairo und die königlichen Mumien geht. Zwei Tage in Kairo, drei Nächte auf dem Fluss, drei am Meer.